Erfolgsautor Karl Gamper über Loyalität und Manifestation


Neue Serie

Erfolgsautor Karl Gamper im Gespräch mit Volker Schäfer

Volker Schäfer und Karl Gamper im Gespräch

Volker Schäfer und Karl Gamper im Gespräch

Volker Schäfer:
Es war 2007 – ich nahm an einer Erfolgs-Woche teil. Als Highlight dieser Woche wurde Karl Gamper angekündigt. Eineinhalb Tage. Für mich wurden das die inspirierendsten Stunden meiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Ich sah mich mit Gedanken konfrontiert, die ich vorher so noch nie dachte.

Damals begann für mich persönlich eine Entwicklung in eine erfreuliche Richtung. Ich bekam einen neuen Geschmack von einem gut gelebten Leben.

Am Ende von diesem Workshop – bei dem etwa 60 Menschen teilnahmen und ich kein Wort sagte – ergab sich aus heiterem Himmel eine persönliche Begegnung mit Karl. Wir waren allein im Seminarraum – die anderen warteten an der Bar auf das gemeinsame Abendessen. Karl sagte unvermittelt – praktisch aus dem Nichts: “Möchtest du meine Sicht auf dein größtes Gold hören?” “Total gern,” sagte ich. Karl. “Dein größtes Gold ist deine Loyalität. Ich erlebte dich in diesen Tagen als äußerst loyalen Menschen.” Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie verblüfft ich war.
Später sagte mir Karl immer wieder, wie sehr er meine Loyalität schätze und auch meinen – wie er es nennt – langen Atem. Die Kontinuität, mit der ich meinen Weg gehe.

Wochen später durfte ich hautnah an einem Projekt von Karl Gamper teilnehmen. Karl wollte innerhalb von nur drei Monaten einen Kongress in Berlin organisieren. Nur mit ihm als Redner. Über sieben Stunden. Mit 500 Menschen. Ohne Werbung. Nur ein einziges PDF sollte jenen Sog auslösen, der zu diesem ungewöhnlichen Ergebnis führen sollte. Ich durfte die Organisation übernehmen.

Thema der Veranstaltung: Die Kunst der Manifestation.

So, genug der Vorrede. Karl, was ist Loyalität aus deiner Sicht?

Karl Gamper:

Loyalität ist ein Geschenk, das ein Mensch einem anderen macht – oder eben nicht. Es ist nicht zu erzwingen und auch nicht zu bezahlen. Ich habe das damals einfach in deinem Energiefeld gesehen. Ein loyaler Mensch bleibt im Grunde sich selbst treu – weil er in der Tiefe im anderen sich selbst wiedererkennt.

Und zum Geschenkten Tag in Berlin: Ich wollte mir selbst und Tausenden Menschen, die dieses Projekt beobachteten, beweisen: Ja. Ja, es ist möglich. Es ist möglich, einem klaren inneren Impuls zu folgen – einem Traum, der dich ruft – und diesem auch durch das persönliche Handeln zu dienen. Wie erfreulich, wenn sich der Traum dann auch erfüllt.

VS:

Ich möchte das Ergebnis vorwegnehmen. Es kamen tatsächlich 500 Menschen, bezahlten den Eintritt und: Der Tag endete mit standing ovations.

KG:

Ja. Es war mein erstes Projekt, bei dem ich rigoros auf den Wind des einen allumfassenden Geistes hörte. Ich lauschte. Kultivierte Stille. Entwickelte damals meine neuroWalks und lernte, einen Gedanken zu fokussieren – ohne am Ergebnis anzuhaften. Und – ganz wichtig – analog zu meinem GedankenBild zu handeln. Situativ. Dem Augenblick und den Chancen des Moments folgend. Täglich. Über Monate hinweg.
Der Irrtum könnte nun darin liegen, daraus ein Konzept zu machen. Der Verstand versucht alles in ein Konzept zu pressen. Doch das Leben kümmert sich wenig um unsere mentalen Konzepte.

VS:

Was kümmert das Leben dann?

KG:

Die Lebendigkeit aus dem Moment, die sich immer neu und immer anders formt. Wie das Wasser des Ozeans, das sich nie und an keiner Stelle wiederholt, sondern sich selbst stets in neuen Wellen mischt und überrascht. Und doch als Wasser erkennbar bleibt. Was wir brauchen ist eine innere Versöhnung mit dem Paradoxen.

VS:

Wir werden diese Gesprächsreihe fortsetzen. Dafür danke ich dir schon jetzt. Was ist es, was unsere Leser aus deiner Sicht aus diesem ersten Gespräch lernen und mitnehmen können?

KG:
Nichts ist so, wie es scheint. Der Schein trügt. Das Leben ist nicht determiniert; also vorherbestimmt. Das Leben ist ein fließender Prozess, bei dem alle Gegensätze gleichzeitig tanzen. Die beste Voraussetzung, um sich an den Erfolg des Lebens anzudocken ist – selbst wie das Leben zu sein. Also fließend. Stets sich verändernd. Und doch erkennbar in der Form. Das bedeutet, um zum Schluss etwas radikal Praktisches zu sagen: Keep in touch with your dreams.
Wenn du genau spürst – dieser dein Traum kommt aus den Tiefen deines Wesens – dann verbinde dich mit diesem Traum, lass dich von diesem Traum tragen und leiten.

So wie ich damals in Berlin. Ich wusste – ich musste diesen Kongress machen. Es war ein deutlicher innerer Ruf. Dem habe ich gedient und bin diesem gefolgt.

Ja, und so lebe ich mein Leben. Ich folge dem, was mich ruft.

VS:

Danke. Freue mich auf das nächste Mal.

Karl Gamper sprach unlängst in einer audio-Serie über dieses Projekt und stellte es auf seinen Blog. Audio 8 auf www.manifestation.cc
Die Arbeiten von Jwala und Karl Gamper finden Sie auf: www.SIGN.ag. Sein jüngster Bestseller hat den Titel: “Erfolg ist menschlich.” Karl porträtiert darin Unternehmen, die Spirit und Business verbinden und damit am Markt erfolgreich sind. Sehr lesenswert. Ich hatte davon einen großen Gewinn.

Über volky

Seit 2007 bin ich als Unternehmer tätig und liebe es am Spiel der Wirtschaft teilzunehmen und andere dabei zu unterstützen, erfolgreich zu sein.
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2 Antworten zu Erfolgsautor Karl Gamper über Loyalität und Manifestation

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